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Die Bedeutung von Schadstoffsanierung in der Schweiz


Schadstoffsanierung in der Schweiz
Schadstoffsanierung in der Schweiz

Einleitung


Schadstoffe wie Asbest, PAK, PCB und Schimmelpilze können erhebliche gesundheitliche Risiken mit sich bringen und sind in vielen älteren Gebäuden in der Schweiz verbreitet. Infolgedessen sind Schadstoffsanierungen in aller Munde, da eine wirksame und sichere Entfernung dieser Stoffe erforderlich ist, um die Gesundheit von Menschen und die Umwelt zu schützen. Eine professionelle Schadstoffsanierung erfordert ein hohes Maß an Fachwissen, Erfahrung und Sorgfalt. Deshalb ist es wichtig, sich über die verschiedenen Arten von Schadstoffen und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit und Umwelt zu informieren sowie die notwendigen Schritte zu ergreifen, um eine sichere und effektive Sanierung zu gewährleisten.


Ablauf einer Schadstoffsanierung


Schadstoffsanierung
Schadstoffsanierung

Im ersten Schritt steht der Befund. Das bedeutet, es muss festgestellt werden, ob die zu sanierenden Gebäudeteile mit einem Schadstoff befallen sind und ob sich der Verdacht bestätigt. Dieses Wissen erlangt man mit einer professionellen Schadstoffanalyse. Hier können Sie eine unverbindliche Offerte für eine professionelle Schadstoffanalyse anfordern.

Zeigt die Schadstoffanalyse, dass Schadstoffe vorhanden sind, müssen entsprechende Maßnahmen abgeleitet werden. Je nach Schadstoff sind unterschiedliche Maßnahmen erforderlich, weshalb vorab ein Konzept erstellt wird, wie das weitere Vorgehen sein soll.

Abhängig vom Befund kann es zu einer umfangreichen Schadstoffsanierung kommen oder die Schadstoffe können prompt entsorgt werden. Bei einer umfangreichen Sanierung wird beispielsweise eine Sanierungszelle aufgebaut, welche die Abschottung des Bereichs sicherstellt.

Nach dem Rückbau und der Entfernung der vom Schadstoff befallenen Gebäudeteile werden diese fachgerecht entsorgt und die Baustelle kontrolliert. Das bedeutet, dass beispielsweise eine Luftmessung vorgenommen oder eine Reinigung vom entsprechenden Dienstleister durchgeführt wird.


Kosten einer Schadstoffsanierung


Schadstoffsanierung
Schadstoffsanierung

Die Kosten einer Schadstoffsanierung hängen von vielen Faktoren ab. Deshalb ist es leider nicht möglich, pauschale Aussagen zu machen oder klare Kostenkalkulationen zu bieten. Kostenfaktoren sind die Schadstoffart, die Art der Verbauung, die Häufigkeit bzw. das Vorkommen und der Umfang der gesamten Sanierung.

Ein Rechenbeispiel finden Sie im Abschnitt „Kosten einer Asbestsanierung“.


Arbeiten Sie mit anerkannten Firmen


Schadstoffsanierungen mögen nicht zu den beliebtesten Themen bei einem Sanierungsprojekt zählen. Sie sind jedoch extrem wichtig – zum Schutz aller beteiligten Personen und Arbeitnehmer. Deshalb ist es besonders wichtig, dass geschultes und anerkanntes Personal die Schadstoffe testet und eine Sanierung durchführt.

Nutzen Sie unser Anfrageformular für eine unverbindliche Offerte einer Schadstoffsanierung.


Schadstoffe im Badezimmer?


Sie planen eine Badsanierung und es wurde ein positiver Schadstoffbefund im Badezimmer festgestellt? Das kann den Zeitplan oder das Budget beeinträchtigen. Deshalb ist es sinnvoll, alle Maßnahmen und Alternativen zu prüfen.

Erfahren Sie mehr über unsere Asbestsanierung im Badezimmer.


FAQs


Was gilt als Schadstoff?

Ein Schadstoff ist eine Substanz, die in der Umwelt oder in Produkten vorhanden ist und die Gesundheit von Menschen und Tieren oder die Umwelt schädigen kann. Zu den häufigsten Schadstoffen in Gebäuden zählen Asbest, polychlorierte Biphenyle (PCB), polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Schimmelpilze. Asbest wurde früher wegen seiner Hitzebeständigkeit und Festigkeit in Baumaterialien verwendet, ist aber inzwischen als krebserregend eingestuft. PCB wurden in Elektronik und Baumaterialien verwendet und können Leber- und Hautschäden verursachen. PAK entstehen bei der unvollständigen Verbrennung organischer Materialien und sind ebenfalls krebserregend. Schimmelpilze können durch Feuchtigkeit in Gebäuden entstehen und Atemwegserkrankungen verursachen. Es ist wichtig, diese Schadstoffe zu identifizieren und sicher zu entfernen, um die Gesundheit zu schützen.


Die Kosten einer Asbestsanierung in der Schweiz können stark variieren und hängen von mehreren Faktoren ab, darunter die Menge und Art des Asbests, der Schwierigkeitsgrad der Sanierung und die regionalen Entsorgungskosten. Im Durchschnitt kann die Entfernung und Entsorgung von asbesthaltigem Material zwischen CHF 3'000 und CHF 30'000 kosten. Eine kleine Sanierung, wie die Entfernung von asbesthaltigen Fliesen, könnte etwa CHF 3'000 bis CHF 5'000 kosten, während umfangreichere Projekte, wie die Sanierung eines gesamten Gebäudes, erheblich teurer sein können. Es ist ratsam, mehrere Angebote von zertifizierten Fachfirmen einzuholen, um einen genauen Kostenvoranschlag zu erhalten. Darüber hinaus sollten auch die Kosten für die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen, wie Luftmessungen und die Reinigung der Baustelle, berücksichtigt werden.


Wer erstellt Schadstoffkataster?

Ein Schadstoffkataster wird in der Regel von spezialisierten Ingenieurbüros oder Umweltberatungsfirmen erstellt, die auf die Untersuchung und Dokumentation von Schadstoffen in Gebäuden spezialisiert sind. Diese Experten führen eine umfassende Inspektion des Gebäudes durch, nehmen Proben von verdächtigen Materialien und analysieren diese in spezialisierten Laboren. Der Schadstoffkataster dokumentiert alle gefundenen Schadstoffe, ihre Lage und Konzentration sowie die notwendigen Maßnahmen zur Beseitigung. Ein solcher Kataster ist besonders wichtig bei Renovierungen oder Abrissarbeiten, um sicherzustellen, dass alle gefährlichen Materialien sicher und vorschriftsgemäß entsorgt werden. Der Hausbesitzer oder Bauherr ist verantwortlich für die Erstellung des Katasters, und es ist ratsam, dafür einen qualifizierten Fachmann zu beauftragen.


Was kostet eine Schadstoffanalyse?

Die Kosten für eine Schadstoffanalyse können stark variieren, je nach Umfang der Analyse und der Anzahl der zu untersuchenden Proben. Im Durchschnitt kann die Analyse einer einzelnen Probe zwischen CHF 100 und CHF 300 kosten. Eine umfassende Schadstoffanalyse eines gesamten Gebäudes kann mehrere tausend Franken kosten, abhängig von der Größe des Gebäudes und der Anzahl der benötigten Proben. Es ist wichtig, eine qualifizierte Fachfirma zu beauftragen, die die Probenentnahme und -analyse fachgerecht durchführt. Eine genaue Kostenschätzung kann durch Einholen mehrerer Angebote von spezialisierten Anbietern erfolgen.


Was kostet eine Schadstoffmessung in der Wohnung?

Eine Schadstoffmessung in der Wohnung kostet in der Regel zwischen CHF 300 und CHF 1'000, abhängig von der Anzahl der Schadstoffe, die untersucht werden sollen, und der Größe der Wohnung. Die Kosten beinhalten die Probenahme durch einen Fachmann, die Laboranalyse der Proben und die Erstellung eines Berichts mit den Ergebnissen. Bei Verdacht auf Schadstoffe wie Asbest, Schimmelpilze oder chemische Rückstände ist eine professionelle Schadstoffmessung unerlässlich, um die Gesundheit der Bewohner zu schützen. Es wird empfohlen, mehrere Angebote von zertifizierten Fachfirmen einzuholen, um eine genaue Kostenschätzung zu erhalten.


Was fällt unter Schadstoffsammlung?

Unter Schadstoffsammlung fallen alle Tätigkeiten, die mit der Identifizierung, Sammlung und Entsorgung von gefährlichen Materialien in Gebäuden verbunden sind. Dies umfasst die Entnahme von Proben zur Analyse, die sichere Entfernung von Schadstoffen wie Asbest, PCB, PAK und Schimmelpilzen sowie die fachgerechte Verpackung und den Transport der kontaminierten Materialien zu spezialisierten Entsorgungsanlagen. Die Sammlung und Entsorgung dieser Stoffe muss gemäß den gesetzlichen Vorschriften und unter Einhaltung strenger Sicherheitsmaßnahmen erfolgen, um die Gesundheit der Arbeiter und der Umwelt zu schützen.


Wie erkenne ich Schadstoffe in der Wohnung?

Schadstoffe in der Wohnung zu erkennen, erfordert eine gewisse Aufmerksamkeit und Kenntnisse über die möglichen Gefahrenquellen. Häufige Anzeichen können Verfärbungen an Wänden oder Decken, muffige Gerüche, sichtbarer Schimmelbefall oder ungewöhnliche gesundheitliche Beschwerden wie Atemwegsprobleme oder Hautirritationen sein. Es ist jedoch oft schwierig, Schadstoffe ohne professionelle Hilfe zu identifizieren. Daher ist es ratsam, bei Verdacht auf Schadstoffe einen Fachmann zu beauftragen, der eine gründliche Inspektion und Analyse durchführt. Dieser kann Proben nehmen und im Labor auf Schadstoffe untersuchen.


Wie kann man Schadstoffe im Raum messen?

Schadstoffe im Raum können durch verschiedene Messmethoden erfasst werden, je nachdem, welche Art von Schadstoffen vermutet wird. Für die Messung von Schimmelpilzen werden Luftproben genommen und im Labor analysiert. Asbestproben werden durch die Entnahme von Materialproben aus verdächtigen Bereichen getestet. Für chemische Schadstoffe wie PCB oder PAK können Oberflächenabstriche oder Staubproben analysiert werden. Professionelle Firmen verwenden spezielle Geräte und Methoden, um die Luftqualität zu testen und Schadstoffe zu identifizieren. Eine umfassende Schadstoffmessung umfasst oft mehrere Tests, um ein vollständiges Bild der Luftqualität und der möglichen Gefahrenquellen zu erhalten.


Was sind die wichtigsten Schadstoffe?

Zu den wichtigsten Schadstoffen in Gebäuden zählen Asbest, polychlorierte Biphenyle (PCB), polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Schimmelpilze. Asbest wurde in vielen Baumaterialien verwendet, ist aber heute wegen seiner krebserregenden Eigenschaften verboten. PCB wurden in elektronischen Geräten und Baumaterialien verwendet und können Leber- und Hautschäden verursachen. PAK entstehen bei der unvollständigen Verbrennung von organischen Materialien und sind ebenfalls krebserregend. Schimmelpilze können durch Feuchtigkeit in Gebäuden wachsen und Atemwegserkrankungen verursachen. Es ist wichtig, diese Schadstoffe zu identifizieren und sicher zu entfernen, um die Gesundheit der Bewohner und der Umwelt zu schützen.

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